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Wieviel verdienet man als App Entwickler?

Aktualisiert: 19. Okt 2020



In diesem Blog vergleiche ich mal die Gehälter von Festangestellten und Freelancer im Bereich der App-Entwicklung und wir schauen uns an, wer am Ende tatsächlich mehr verdient.


Man kann das Gehalt eines Festangestellten nicht eins-zu-eins mit dem Stundensatz des Freelancers vergleichen. Während Monatsgehälter pauschal ausgezahlt werden, lassen sich Freelancer pro Stunde bezahlen. Bei beiden Varianten spielen jedoch neben Qualifikation und Erfahrung auch die Größe des Unternehmens und die örtliche Lage eine Rolle auf den Verdienst.


Bei Festangestellten liegt das Jahresbruttoeinkommen bei ca. 50.000 - 85.000 €. Der Durchschnittsgehalt liegt in Deutschland bei ca. 65.000 € brutto pro Jahr. Als Angestellte darf man nicht vergessen, dass es auch noch zusätzlich einen Arbeitgeberanteil für Sozialabgaben gibt. Diese liegen bei ca. 20 %. Auch zu berücksichtigen sind Bezahlte Urlaubs- und Krankentage.


Freelancer werden meistens pro Stunde bezahlt und arbeiten oft an verschiedenen Projekten. Für Selbstständige ist es sehr wichtig, Ausgaben wie Reisekosten, benötigtes Equipment und Material, Versicherungen, Steuern, Urlaubstage und krankheitsbedingte Ausfälle immer in ihren Stundensätzen mit einzukalkulieren.

Im Bereich der App-Entwicklung verdienen daher Freelancer ca. 60 - 125 € pro stunde. Der durchschnittliche Stundenlohn liegt bei ca. 85€. Die Projekte sind meistens auf 160 Stunden pro Monat gedeckelt. So kommt man auf ein Bruttomonatseinkommen von ca. 9.600 - 20.000 € pro Monat.


Schauen wir uns jetzt auch mal die unterschiedlichen Faktoren, die einen Einfluss auf die Höhe des jeweiligen Einkommens haben, etwas genauer an:


Die Qualifikation

In der Regel wird ein höherer Bildungsgrad von Arbeitgebern auch höher entlohnt. Die Qualifikation hat jedoch im Angestelltenverhältnis meist einen größeren Einfluss auf das Einkommen als bei Selbstständigen. Bei Freelancer spielt es für den Stundensatz z.B. kaum eine Rolle, ob man an der Uni oder an einer Fachhochschule studiert hat und ob es sich bei dem Abschuss um einen Master oder Bachelor handelt.


Die Berufserfahrung

Die Berufserfahrung hat eine relativ hohe Bedeutung für das Einkommen. Je mehr Erfahrung jemand in seinem bestimmten Bereich und Fachgebiet hat, desto wichtiger ist er für den Arbeit- bzw. Auftraggeber.

Bei Freelancer ist die Erfahrung ein Qualitätsmerkmal und spiegelt sich daher noch etwas deutlich in den Stundenlöhnen wieder.


Die Größe des Arbeitgebers

Ein weiterer entscheidender Faktor bei den Löhnen ist die Größe des Arbeitgeberunternehmens. Kleinere Firmen haben oft deutlich weniger Personalbudget zur Verfügung. Das spiegelt sich auch im Lohn wieder.


Der Standort des Arbeitgebers

Einkommen sich sehr stark vom Bundesland abhängig. Dabei ist es egal, ob du als Festangestellter oder als Freelancer für ein Unternehmen arbeitest.



Fazit: Generell würde ich sagen, dass man als Freelancer mehr verdienen kann als Festangestellte. Auf der anderen Seite haben Angestellte Vorteile wie eine höhere Sicherheit, geregelte Arbeitszeiten, bezahlten Urlaub. Wenn man sich selbstständig machen möchten, sollte man daher für sich Chancen und Risiken sehr gut abwägen.

Wer also gerne sein eigener Chef ist, die höheren Verdienstmöglichkeiten sucht und dabei das höhere Risiko eingehen, für den ist die Selbstständigkeit sicherlich eine attraktive Sache.



Dein Fabian von Code Pirate


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